Einführung zum Thema UFOs

Der Beginn des modernen LexikonverweisUFO-Zeitalters ist wahrscheinlich mit der berühmten Sichtung von Kenneth Arnold anzusetzen. Im Jahre 1947 beobachtete der Geschäftsmann während eines Fluges mit seinem Privatflugzeug neun unbekannte Flugobjekte über dem Mount Rainier im Bundesstaat Washington. Obwohl es vor dieser Zeit immer wieder unerklärliche Beobachtungen gab (etwa die Sichtungswelle von 1898 oder die 'Foo-Fighters' aus dem Zweiten Weltkrieg), wurden LexikonverweisUFOs erst durch diese eine Sichtung ein Thema für Medien und Öffentlichkeit. Als Kenneth Arnold gebeten wurde, diese unbekannten Flugobjekte zu beschreiben, suchte er nach den richtigen Worten und sagte: "...sie sind geflogen wie eine über eine Wasseroberfläche hüpfende Untertasse." Das Zeitalter der fliegenden Untertassen war geboren. Heute, 50 Jahre später, wissen wir immer noch nicht, was Arnold eigentlich beobachtet hat. Wir sind uns inzwischen nur sicher, daß es etwas zwischen Himmel und Erde gibt, das wir nicht mit herkömmlichen Mitteln erklären können. Keineswegs herrscht jedoch einhellige Meinung darüber, welches der beste Ansatz für die Entschlüsselung des Rätsels ist. Für die Hardliner unter den Skeptikern stellen die Sichtungen nichts anderes dar, als von Laien nicht erkannte Naturphänomene, Flugzeuge, Satelliten oder schlicht und einfach Halluzinationen (Kritiker betonen immer wieder sehr stark die subjektive Komponente einer LexikonverweisUFO-Sichtung). Auf der anderen Seite existieren wieder LexikonverweisZirkel von LexikonverweisUFO-Gläubigen, die aus dem LexikonverweisPhänomen direkte religiöse Konsequenzen ziehen, das kann bis zur Gründung von Sekten reichen. Die seriöse LexikonverweisUFO-Forschung hat die äußerst schwierige Aufgabe, in diesem Dickicht aus Vorurteilen, Glaubensbekenntnissen, Wünschen und unabstreitbaren Beobachtungstatsachen einen Weg zu finden.

Es ist notwendig, Beobachtungsdaten und Zeugenaussagen zu filtern, einzuschätzen und zu katalogisieren. Erst auf der Grundlage einer soliden Datenbasis lassen sich dann langsam Schlüssen ziehen und vielleicht Hypothesen bilden. Die Französische Raumfahrtbehörde CNES hat in den Jahren 1974 bis 1978 Berichte von LexikonverweisUFO-Sichtungen gesammelt und versucht, die Beobachtungen zu identifizieren. Tatsächlich sahen sich die Wissenschaftler in 38% der Fälle nicht in der Lage, die Sichtungen zu erklären. Etwa 35% der Berichte konnten aufgrund unzureichenden Datenmaterials nicht analysiert werden. In den restlichen Fällen waren meist Flugzeuge oder Ballone die Auslöser einer Beobachtung. Nur 3% aller Berichte waren versuchte Fälschungen.


Informationen zum AutorDipl.-Ing. Oliver Sidla


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30.01.99

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