In Fort Meade, Maryland, wurde Ende der 70er Jahre eine militärische Gruppe für
Psi-Spionage eingerichtet. Die Mitglieder wurden am SRI in Kalifornien in Remote Viewing (
Fernwahrnehmung) ausgebildet. Ihre ursprüngliche Aufgabe war es, die eigenen geheimen Installationen der Amerikaner auszuspionieren, um zu sehen, wie sicher sie vor dem Zugriff feindlicher Agententätigkeit waren.
Als außergewöhnlich begabter Remote Viewer der Militäreinheit erwies sich Leutnant Joe McMoneagle. Eines Tages erhielt er das Foto eines Flugzeughangars. Er sollte herausfinden, was sich darin befand. Die Auftraggeber versuchten, ihn auf die falsche Fährte zu locken. Sie hatten darin den in der Entwicklung befindlichen neuen XM-1 Panzer versteckt. Joe McMoneagle beschrieb zunächst ein Instrument, das wie ein Keyboard aussah und an einen Computer angeschlossen war. Er sah ein optisches System und große Granaten. Schließlich erkannte er eine Struktur, die er nicht genau deuten, aber dafür zeichnen konnte. Es wurde eine genau ausgearbeitete Zeichnung eines Panzers, samt dem Munitionslader, den Verschlüssen des Panzerturms, der Montage des Hauptgeschützes, verschiedenen High-Tech Waffen und einem Diagramm des Laser-Zielsystems.
Als die Verantwortlichen für die Geheimhaltung des Entwicklungsprogramms des XM-1 die Zeichnung sahen, wurden sie blaß. Wäre McMoneagle ein sowjetischer
Psi-Agent gewesen, stünden sie noch ratloser vor den Generälen.
Auszug aus:
Dr. Elmar R. Gruber: "
Die Psi-Protokolle"