Schwellenwerte für taktile Wahrnehmungen variieren auf der Hautoberfläche je nach der Dichte von Berührungsrezeptoren in einem Hautareal. Sie ändern sich aber auch bedingt durch verschiedene neurologische und physiologische Einflußgrößen. Seit langem wird in der Neurologie ein psychophysischer Sinnestest verwendet, um modalitätsspezifische Sinnesvariationen zu quantifizieren. Der Test gestattet Aussagen über herabgesetzte und erhöhte Aufnahmefähigkeit von Rezeptoren und über andere Charakteristika von beeinträchtigten neurologischen Funktionen.
In einer soeben veröffentlichten Studie an neun
Heilern aus dem Gebiet von St. Petersburg in Russland wurden mit Hilfe dieses Tests aufschlußreiche Veränderungen der Hautsensitivität festgestellt. Durch fokussierten Ultraschall wurden die Schwellwerte für taktile Wahrnehmungen auf den Fingerspitzen und auf den Handflächen gemessen.
Beim
Handauflegen änderten sich die Berührungsschwellwerte in auffallender Weise. Der signifikanteste Effekt zeigte sich in der rechten Hand des Heilers. Nach dem
Heilen wurde eine Abnahme der Hautsensitivität in der rechten Hand festgestellt. Es kann sich dabei nicht um einen physischen Effekt aufgrund der Anstrengung handeln, da man sonst dasselbe Resultat bei der Kontrollgruppe von Versuchspersonen, die sich lediglich wie die
Heiler verhielten, erwarten würde. Weder bei dieser Kontrollgruppe, noch bei den Patienten und einer Kontrollgruppe von simulierenden Patienten, konnte dieser Effekt festgestellt werden. Die untersuchenden Wissenschaftler können keinen bekannten physiologischen Faktor benennen, der die auffallenden Unterschiede in den veränderten Schwellenwerten der rechten Hand zwischen Heiler und simulierendem Heiler erklären könnte. Sie vermuten, daß diese Veränderung als Ergebnis des Energieverlustes in der Hand zustande kommt, weil in der Tat eine "Heilenergie" (
Subtile Energien) über die dominante (rechte) Hand übertragen wird.
Dr. Elmar R. Gruber