Thema des Monats 09/96 Paranormales Heilen
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Das heilende Bewußtsein

Andrew Weil, Arzt an der University of Arizona in Tucson, studierte eingehend Spontanheilungen. Gerne zitiert Weil den Fall zweier Frauen, die beide unter der Autoimmunkrankheit Lupus litten und nach medizinischem Ermessen kurz vor dem Tod standen. Beide erholten sich und wurden vollständig Lexikonverweisgeheilt. Die eine Frau, nachdem sie eine tiefgreifende religiöse Erfahrung gemacht, die andere, nachdem sie sich verliebt hatte. Bei Männern mit starken Rückenschmerzen stellte Weil mehrfach fest, daß eine plötzliche Heilreaktion eintrat, nachdem sie sich verliebt hatten. Weil: "In vielen Fällen scheint es, daß die Heilreaktion unmittelbar auf einen Wandel im LexikonverweisBewußtsein folgt."

Andrew Weil ist der Ansicht, daß das LexikonverweisBewußtsein in ständigem Austausch mit dem Körper steht und spontane, unerklärliche LexikonverweisHeilungen über das LexikonverweisBewußtsein vermittelt werden. Zahlreiche Beispiele zeigen den enormen Einfluß, den das LexikonverweisBewußtsein auf den Körper besitzt. Es gibt Fälle von Multiplen Persönlichkeiten (LexikonverweisMPD), bei denen verschiedene Persönlichkeiten, die in einem Körper "wohnen", unterschiedliche Allergien haben oder unter Diabetes leiden, aber ungleiche Dosen von Insulin benötigen. Unter LexikonverweisHypnose entstehen Brandblasen auf der Haut, wenn Probanden mit einem kalten Stück Holz berührt werden, aber ihnen suggeriert wird, es handle sich um glühendes Eisen. Auch im umgekehrten Fall erzielte Weil erstaunliche Resultate. Beim Berühren der Haut eines Hypnotisierten mit einem glühenden Eisen suggerierte er, es handle sich um ein kühles Holzstück. Es entstand keine Blase. Andrew Weil stellt die Frage: "Wieviel mehr Beweise braucht man, um zu zeigen, daß eine enorme Interaktion zwischen dem Bewußtsein auf der Ebene des Glaubens und dem Körper besteht?"

Allerdings warnt Weil davor zu glauben, daß Krankheiten allein im Geist existieren oder auf einen "Fehler" der Person zurückzuführen sind, die krank wird. Gerne verweist er in diesem Zusammenhang darauf, daß viele LexikonverweisHeilige und in spirituellen Disziplinen fortgeschrittene Menschen an Krebs starben. So häufig geschehe dies, so Weil mit Augenzwinkern, daß man Krebs als "berufsbedingte Gefahr der Heiligkeit" bezeichnen könnte.


Informationen zum AutorDr. Elmar R. Gruber


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30.01.99

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