Die Forschergruppe
PEAR an der
Princeton University hat ein umfangreiches Forschungsprogramm angekündigt, um
präkognitive
Fernwahrnehmungen auf eine neue Evidenzstufe zu heben. Das
PEAR-Labor hat in der Vergangenheit bereits das umfangreichste Datenmaterial über Experimente zur
Fernwahrnehmung zusammengetragen (
Fernwahrnehmung (1)). Die Princeton-Forscher arbeiten an einem Bewertungssystem für
paranormale Aussagen, das menschliche Beurteiler überflüssig machen soll. Durch ein vollautomatisiertes Analysesystem sollen Fernwahrnehmungsexperimente in unterschiedlichen Labors nach exakt gleicher Technik auswertbar werden. Eine erste Analyse der vorhandenen Daten über
präkognitive
Fernwahrnehmung zeigte Effekte, die im selben Bereich lagen, wie sie an anderen Instituten erzielt wurden - vor allem bei der
Science Applications International Corporation am Stanford Research Institute (
36,3 KByte).
Als interessantestes Ergebnis der vorläufigen Untersuchung streichen die Forscher heraus, daß die Stärke der anomalen Informationsübertragung weder von räumlichen noch von zeitlichen Faktoren beeinflußt wird. Weder bei
Hellsehen auf größere Entfernungen noch bei
präkognitivem Informationsgewinn auf weiter in der Zukunft liegende Ereignisse kommt es zu einer Abnahme
signifikanter Trefferleistungen.
Dr. Elmar R. Gruber