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Helena P. Blavatsky
Theosophie und Geheimwissenschaft
Ausgewählte Werke


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Die Autorin
Blavatsky, Helena Petrowna, geborene Hahn v. Rottenstern, Okkultistin, Mitbegründerin der Theosophischen Gesellschaft (1875).
Blavatsky behauptete von sich selbst mediumistische Kräfte und arbeitete zeitweilig als Berufsmedium, Zeugen bestätigten ASW- und PK-Phänomene.
Ihre Kontrollen waren nach eigenem Bekunden John King und vor allem die Meister, geheimnisvolle tibetische Weise.
Ihre Hauptwerke Isis Unveiled, 1877 (Entschleierte Isis) und The Secret Doctrine, 1888 (Die Geheimlehre) wurden zumindest teilweise in Automatischer Schrift niedergeschrieben (Diktat der Meister).
Diese Meister inszenierten für Mme. Blavatsky auch eindrucksvolle Wunder, die Hodgson allerdings als betrügerisch entlarvte.
Mme. Blavatsky zählt zu den bemerkenswertesten Persönlichkeiten des 19. Jahrhunderts. Ihr bizarres Leben (zahlreiche Reisen, als Mann verkleidet kämpfte sie unter Garibaldi, schwere Krankheiten, oft in Todesgefahr usw.) harrt noch der kritisch-objektiven Darstellung.

Blavatsky, Helena Petrovna, geb. 1831 in Jekaterinoslaw - gest. 8.5.1891 in London, Auch Madame Blavatsky genannt. Mutter: Helena Pavlovna de Fadeef; Vater: Peter von Hahn, Offizier.
Helena Petrovna Blavatsky gilt als Begründerin der modernen Theosophie. In den Jugendjahren hat sie Kontakte zur Petersburger Boheme. Es gibt Berichte über mesmeristische Tendenzen. Als Siebzehnjährige heiratet sie den Vize-Gouverneur von Armenien, Nikifor Blavatsky. Kurz darauf hat sie Kontakte zur okkultistischen Szene in Ägypten, mit spiritistischen Zirkeln in Rußland und erste Kontakte mit Drogen. Ihre spiritistischen Praktiken werden überprüft und sie wird des Betrugs überführt. Ende der 1850er Jahre kommt ihr Sohn Juri zur Welt. Eine von ihr behauptete Reise nach Tibet erweist sich als fiktive Beschreibung.
1875 gründet sie zusammen mit Henry Steele Olcott durch Umwandlung des spiritistischen Zirkels "Miracle Club" die Theosophische Gesellschaft in New York. 1878 siedelt sie nach Indien um und tritt zum Buddhismus über. In ihrem Hauptwerk, der "Geheimlehre" (London 1888; deutsch, 3 Bde., 1898-1906), prognostiziert sie die Bildung einer neuen Rasse: "Nun lehrt die occulte Philosophie, dass eben jetzt, gerade unter unsern Augen, die Bildung einer neuen Rasse und neuer Rassen sich vorbereitet, und dass die Umwandlung in Amerika stattfinden wird, und bereits im Stillen begonnen hat." Als Vorlage dürfte Blavatsky hier ein recht harmloser Phantasieroman gedient haben, nämlich Bulwer Lyttons The Coming Race. Ihre Übersicht der Genesis der Menschen, die 1903 erstmals in deutscher Sprache veröffentlicht wurde, ist eine Rassenlehre, basierend auf der Annahme fünf sogenannter 'Wurzelrassen', die sich wiederum in etliche Unterrassen gliedern: "Die erste Rasse hatte keine eigene Geschichte. Von der zweiten Rasse kann dasselbe gesagt werden. Wir haben daher nur den Lemuriern und den Atlantiern sorgfältige Aufmerksamkeit zu widmen, bevor die Geschichtsschreibung unserer eigenen Rasse, der fünften, unternommen werden kann." Daneben spielen auch die "Arier" eine Rolle in ihrem Weltbild, die sich mit den Atlantiern vermischt hätten. Ägypter, Griechen und Römer werden zu "Überresten der Atlanto-Arier" erklärt. In ihrer Rassenlehre unterscheidet sie zwischen "höheren intellektuellen Rassen" und den "niederen Rassen wie die "Australneger". 1885 verließ Helena Blavatsky Indien, nachdem sie der Abfassung falscher Briefe tibetischer "Mahatmas" überführt wurde.
Auf Helena Blavatsky berufen sich in ihren Schriften Guido List, Lanz von Liebenfels, aber auch Wilhelm Landig.
In der heutigen Mainstream-Esoterik gilt Helena Blavatsky als Gralsfigur der Erkenntnis. Dass es sich hier um zutiefst rassistisches Gedankengut handelt, wird dabei konsequent ausgeblendet.

Diederichs Gelbe Reihe, 1995, 320 S.
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