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Magda Wimmer
Das Herzenswissen der Maya-Tagehüter
Die universelle Weltordnung und das Webmuster der Zeit


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Träumen Sie nicht auch davon, das Mysterium längst vergangener Kulturen zu lüften?

Dieses Set hilft Ihnen spielerisch, den kosmischen Weisheiten und Prophezeiungen der Maya auf die Spur und ihnen somit etwas näher zu kommen. Maya bedeutet dabei "Wissen um den Ursprung der Welt zu haben", und das Tagehüten ist das Hüten der Sonne und des Wissens um die Quelle, aus der wir alle kommen.

Wagen Sie den Sprung auf ein neues Terrain des spirituellen Lernens! Lernen Sie, wieder auf Ihre innere Stimme zu vertrauen, und bekommen Sie dadurch die Sicherheit, die nächsten Schritte zu gehen.

Leseprobe:
Der Heilige Kalender - das Webmuster des Universums
Mit ihrem heiligen Kalender - dem TZOLKIN - hatten die Maya Zugang zum ganzen Universum. Wer in diesem Bewusstsein lebt, kann alles verstehen und auch alles erschaffen. Wir würden es heute vielleicht als Geheimwissen bezeichnen. Und das war es natürlich auch damals. Denn die meisten Menschen hatten keine wirkliche Verbindung mehr zu diesem Wissen, und sie konnten sich auch an nichts mehr erinnern. Nur wenige von ihnen - vielleicht ein paar Hundert - wussten, womit sie es hier zu tun hatten. Ihnen war auch bekannt, wann dieses Kalenderwissen wieder von Bedeutung sein würde. »Die Zeit ist gekommen«, sagen die heutigen Schamanen und Weisen. Und damals, als die Maya in den Ländern Zentralamerikas diese Kultur entwickelt haben, wurden dafür bereits alle Vorbereitungen getroffen.
Wenn sie ihn auch Kalender nennen, so ist der Tzolkin für die Maya doch mehr als ein Messinstrument der Zeit. Er stellt ein Werkzeug dar, womit sie das Muster von Zeit, Universum und Schöpfer - welche alle EINS sind - ausdrücken und verstehen. Die Maya nennen die 20 Symbole dieses Kalenders deshalb auch »Sonnen«, weil jedes von ihnen eine wichtige Bedeutung der Sonne und somit auch des Lebens darstellt. Und die Sonne ist für sie das große Symbol für Hunab Ku, also für Gott. Dadurch wird wieder deutlich, dass alles zusammengehört und aus demselben Stoff und demselben Muster besteht.
Die Maya gingen davon aus, dass Zeit - und damit auch unsere räumliche Erfahrungswelt - eine Illusion ist, also etwas, das die Wirklichkeit ziemlich stark verzerrt. Mit dem Tzolkin gelingt es ihnen, diese begrenzte Welt zu durchschauen und zu durchbrechen. Indem er den kraftvollen Strom einer unbegrenzten Wirklichkeit in unser Bewusstsein bringt, werden wir fortgetragen in die Weite der unendlichen Möglichkeiten, und wir können in die Wellen des Universums eintauchen, aus denen wir eigentlich nie wirklich aufgetaucht sind. Wir haben es nur für eine Weile nicht mehr wahrgenommen und uns deshalb getrennt gefühlt.
Der Tzolkin besteht aus einer Kombination von 20 Sonnenzeichen mit 13 Zahlen, welche eigentlich weniger Zahlen im gewöhnlichen Sinn sind, als vielmehr der geniale Versuch, die Bewegungen der Energie im Universum darzustellen. Die Quelle der Energie bezeichnen die Maya als Hunab Ku, den Pyramiden-Gott.
  • Die 20 Sonnenzeichen sind für die Maya wie Öffnungen zur göttlichen Urenergie und damit auch zu unserer eigenen tiefen Wirklichkeit, und jedes von ihnen zeigt eine besondere Qualität aller Dinge und Lebewesen. Wir können sie auch als Archetypen oder Grundtypen des Lebens bezeichnen, welche uns helfen, dass wir wieder eine Verbindung zu allem und jedem herstellen können und dass wir unser Leben wieder als einen Teil des Ganzen verstehen.
  • Bei den 13 Zahlen handelt es sich um Energiemuster, welche die Materie in Bewegung setzen oder sie in Bewegung halten. Wie in vielen anderen Kulturen, so kennen auch die Maya dreizehn Ausdrucksformen oder Bewegungsmöglichkeiten der Energie. Ähnlich wie bei den 20 Sonnensymbolen baut auch hier eine Stufe auf der jeweils vorhergehenden auf und setzt sich in der nächsten fort. Die Energiebewegung ist vergleichbar mit der Wellenbewegung im Meer. Ohne Unterlass werden hier große Wassermassen (symbolisiert durch die 20 Sonnenzeichen) wellenförmig in dreizehn Stufen weiterbewegt. Die Wellen brechen sich symbolisch dort, wo die Zahl 7 steht.
20 Sonnen und 13 Zahlen ergeben insgesamt 33 Zeichen. Das ist eine Zahl, die im Geheimwissen aller großen Kulturen eine enorm wichtige Rolle spielt. So ist zum Beispiel Jesus mit 33 Jahren »gestorben« und wieder auferstanden, wie es die christliche Bibel überliefert.
33 ist die Zahl, welche auch in den gegenwärtigen großen Veränderungen besonders wichtig ist, weil die Energien, die damit verbunden sind, uns helfen werden, uns wieder daran zu erinnern, wer wir wirklich sind und was wir hier auf dem Planeten Erde tun.
Diesen heiligen Kalender, den sie in allen Bereichen ihres Lebens verwenden, haben die Maya auch in den Kalender eines Sonnenjahres eingefügt, damit die Menschen den Ablauf dieses 260-Tage-Musters im Rad der vier Jahreszeiten erfahren können. Erst nach 52 Jahren beginnen der Heilige Kalender und der Sonnenjahr-Kalender wieder mit denselben Symbolen und Zahlen. Und wie mit dem Sonnenjahr-Kalender, so funktioniert es auch mit den anderen 19 Kalendern, welche die Maya verwendet haben - unter anderem auch einen Venus-Kalender. Der Tzolkin war immer das durchlaufende Muster, welches unverändert auf der Erde im 260-Tage-Rhythmus pulsiert und alle diese 20 Kalender miteinander verbunden hat.
Wie alle »Instrumente« uns dazu dienen, dass wir uns selbst und die Welt entdecken, so ist auch der Tzolkin wie eine Landkarte mit vielen uns unbekannten Straßen und Städten. Am Anfang werden wir diese Karte genauer »studieren«, um uns die Entfernungen und die Himmelsrichtungen einzuprägen. Alles erscheint uns noch theoretisch und kompliziert. Erst wenn wir dann losfahren, werden wir wirkliche Erfahrungen damit machen, und alles wird lebendig und bunt.
Wichtig ist vor allem zu wissen, dass der Tzolkin uns vorerst wie eine Landkarte erscheinen wird. Er gibt uns vorläufig einige Anhaltspunkte für unterwegs, die wir verwenden können, damit wir gezielt vorankommen und uns nicht verirren im Labyrinth von verschiedenen Wegen und Wahlmöglichkeiten. Die Landkarte ersetzt jedoch keinesfalls unser eigenes Handeln. Wir müssen uns selber aufmachen und unseren Weg suchen.
Bald schon, so sagen die Maya, wird eine Zeit kommen, in der wir alleine unseren Weg finden, weil das Muster des Lebens, der Zeit und des Universums für uns zur Selbstverständlichkeit geworden ist und wir gelernt haben, mit ihm zu spielen. Momentan aber sind wir mitten in der Zeit des Entdeckens jenes uralten Wissens, das wir einst alle hatten und das tief in uns verborgen ist.

Die Autorin
Die österreichische Theologin Magda Wimmer lebte zwei Jahre im Ausland, wo sie in der Naturheilkunde und alternativen Medizin sowie in schamanischen Trainings ausgebildet wurde. Im Rahmen eines Filmprojekts hielt sich die Autorin in den Ländern der Maya auf, um das Leben der Maya in der Gegenwart, Prophezeiungen, Kalenderwissen, gesellschaftliche Veränderungen anhand des Wissens alter Kulturvölker zu erforschen.

Silberschnur Verlag, 2003, 180 S.
22,90 Euro
Sondereinband, m. Abb. u. farb. Ktn., in Box
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