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Gabriele Köstinger
Umgang mit Poltergeistern
und wie man sich davon befreit


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Dieses Buch ist weit mehr als nur eine »bloße Fortsetzung« des erfolgreichen ersten Buchs der Autorin.

Neben zahlreichen praktischen Beispielen aus der Arbeit von Gabriele Köstinger, einer Expertin auf dem Gebiet der Geisteraustreibung, geht es hier vor allem um Vorsorgemaßnahmen und um wirksamen Schutz vor Geisterphänomenen.

Aber noch etwas ist wichtig: Allzu oft werden Geister verantwortlich gemacht, wo es ganz andere Ursachen gibt. Gabriele Köstinger zeigt in ihrem Buch auch, dass nicht alles Spuk ist, was dafür gehalten wird. Elektrosmog und Fehldiagnosen können ebenfalls gefährliche Folgen haben. Deswegen ist immer Vorsicht geboten.

Leseprobe
Lauter liebe kleine unsichtbare Kerlchen...
...hatten sich bei einer Familie mit Kindern eingenistet. Die Mutter rief mich an und erzählte mir, dass ihr Sohn mit unsichtbaren Freunden spricht. Nach Darstellung der Mutter konnte es sich nur um Kobolde oder ähnliche kleine Wesen handeln. Also machte ich mich auf den Weg zu dieser Familie.
Leider habe ich nicht so oft mit Kobolden zu tun, wesentlich mehr mit Wesen oder Verstorbenen, aber gerade der Umgang mit Kobolden ist meistens sehr lustig.
Es war am Vormittag, die Kinder waren bereits in der Schule und im Kindergarten. Der kleine Sohn, um den es ging, sprach sehr oft mit seinen unsichtbaren "Freunden" und wie die Mutter mir berichtete, nahm er seine "Freunde" auch überall mit hin. Das führte öfters zu Auseinandersetzungen, wenn es darum ging mit dem Auto zu verreisen, denn die "Freunde" mussten mit.
Jeden Abend beim Zubettgehen die gleiche Prozedur, die "Freunde" wurden erst mit ins Bad und dann mit ins Bett genommen. Die Familie hatte sich zwar schon an die unsichtbaren "Freunde" gewöhnt, aber wenn Besucher kamen, waren diese über das Verhalten des Jüngsten doch sehr erstaunt.
Es hörte sich wie ein Märchen an, wenn die Mutter über ihren Sohn berichtete.
Die kleinen "Freunde" mussten zum Essen mit an den Tisch, natürlich ging das nicht ohne einen zusätzlichen Teller und ein Glas.
Es hatte vor einem Jahr begonnen und steigerte sich immer mehr. Ohne "Freunde" ging nun nichts mehr, ganz egal was die Familie auch unternehmen wollte.
Da es so nicht weitergehen konnte, wurde ich gerufen.
Im Haus spürte ich sofort eine Schwingung, die aber nicht negativ war. Als ich das Kinderzimmer betrat, saßen auf dem Bett die kleinen Kerlchen und lachten mich an.
Was sollte ich tun? Ich brachte es nicht übers Herz, diese kleinen Kerlchen wegzuschicken, sie taten ja niemandem ein Leid an.
Was hier den Tagesablauf ziemlich störte, war, dass der Sohn immer seine "Freunde" bei sich trug, sie hegte und pflegte, aber niemand außer ihm konnte sie sehen. Selbst die Mutter bezweifelte, dass ihr Sohn seine "Freunde" sehen könne.
Bis eines Morgens... Alle saßen schon am Tisch, da kam der jüngste Sohn und trug wie immer seine "Freunde" auf den Händen. Diese setzte er sehr vorsichtig auf den Tisch neben seinen Teller. Dann kam etwas, was bei kleinen Kindern doch öfters vorkommt, er musste mal auf die Toilette. Die lag am anderen Ende des Ganges. Während der Junge noch auf der Toilette war, stand die Mutter leise auf und nahm vorsichtig seine "Freunde" auf, obwohl sie diese nicht sehen konnte und setzte sie an das andere Ende des Tisches.
Alle blickten dann gespannt auf den Jüngsten, als er wieder das Zimmer betrat. Er setzte sich auf seinen Stuhl, schaute neben seinen Teller, stand ohne ein Wort zu sagen auf und ging um den Tisch herum. Mit beiden Händen griff er nach seinen "Freunden", die für alle Anwesenden unwahrnehmbar waren und trug sie vorsichtig wieder auf den alten Platz zurück. Keiner der Familie sprach ein Wort, allen war klar geworden, der Jüngste sieht seine "Freunde" wirklich!
Da eine gewisse Abhängigkeit bestand, war es notwendig, den Sohn von den kleinen Kerlchen zu trennen. Die ganze Angelegenheit war nicht nur für mich, sondern auch für den Sohn unerfreulich, aber es musste sein.
Mit der Mutter wartete ich bis der Jüngste aus dem Kindergarten kam, inzwischen hatten wir uns abgesprochen und erzählten ihm Folgendes:
"Es gibt ein kleines Mädchen, das ist sehr krank und es hat auch keine Geschwister, die mit ihr spielen können. Deshalb ist sie auch so traurig den ganzen Tag. Sie wünscht sich keine Spielsachen, sondern etwas richtig ’Lebendes’ zum Spielen."
Und so fragten wir den Sohn, ob er nicht vielleicht seine "Freunde" zu dem kranken Mädchen geben könnte, die brauchte sie viel dringender als er. Nach langem Zögern, ein paar Tränen in den Augen, schluchzte er: "Nimm sie mit und gib sie dem Mädchen." Was ich dann auch tat, ich nahm die kleinen Kerlchen mit und setzte sie in einem schönen, alten Park aus.
Die Mutter ging mit dem Sohn in ein Kaufhaus und er durfte sich etwas Schönes aussuchen. Eine Woche später telefonierte ich mit der Mutter und sie erzählte, dass der Jüngste nun viel aufgeschlossener im Kindergarten war, auch mit seinen Geschwistern spielte er jetzt mehr. Das Thema: unsichtbare "Freunde" war damit erledigt.

Die Autorin
Gabriele Köstinger ist in Deutschland geboren und lebt seit 25 Jahren in Graz/Österreich. Sie studierte mehrere Semester Religions-Philosophie, hat eine Ausbildung als Ernährungs- und Lebensberaterin und gibt dieses Wissen seit vielen Jahren in Seminaren weiter.
Gabriele Koestinger ist eine ausgebildete Schamanin und unternimmt immer wieder Studienreisen in Länder mit schamanischem Kulturgut. Sie war 2001 mehrere Wochen in Peru und im Amazonasgebiet.
Als beliebte Reiseautorin schreibt sie für verschiedene Printmedien.

Silberschnur Verlag, 2004, 120 S.
9,90 Euro
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