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Albert Bodde
Karma & Reinkarnation
Auf der Suche nach Liebe und Logik in der Schöpfung


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Der Reinkarnationsgedanke hat eine geistesgeschichtliche Tradition bis zurück zum frühen Christentum und ist ein unentbehrlicher Baustein für logische Antworten auf die großen Menschheitsfragen nach Sinn und Zweck unseres Lebens.

Wertverlust und Verunsicherung in allen Bereichen des Lebens lassen uns heute nach neuen Sinngebungen suchen, die Herz und Verstand gleichermaßen zufriedenstellen können. Dies umso mehr, als Kirche und Wissenschaft weithin vor diesem Anliegen kapitulieren und an den »Glauben« bzw. die »Einsicht« des Intellekts verweisen.

Albert Bodde erläutert, welche Hilfe die »Gesetze« von Karma und Wiedergeburt für alle diejenigen leisten, die ihrem Schicksal gegenüber ratlos fragen: »Warum passiert das gerade mir?« oder »Gibt es überhaupt eine höhere Gerechtigkeit?« und: »Was kann das Leben denn für einen Sinn haben?« Der Autor widerlegt einleuchtend und mit stichhaltigen Argumenten die Behauptung, das Gesetz von Karma und Wiedergeburt lasse keinen Raum für die Liebe und die Gnade.

Das Gegenteil ist der Fall. Aber erst die Logik des Reinkarnationsgedankens in Verbindung mit dem Prinzip von Ursache und Wirkung läßt das erkennen. Es liegt hierin kostbares Wissen, das den Blick über die Grenzen von Geburt und Tod hinaus lenkt und unseren Lebensweg im umfassenderen Verständnis erhellt.

Leseprobe:
Karma
Viele Menschen stellen sich die Frage nach dem "Warum?". Was ihnen zustößt, ist für sie unbegreiflich. Warum gerade ich? Warum muß gerade mir so etwas passieren? Oder, wenn es sich dabei um etwas Schönes oder Angenehmes handelt: Womit habe ich dieses Glück verdient? In vielen Menschen steigt dann womöglich ein Gefühl von Ungerechtigkeit auf; und es erwächst in ihnen das Bedürfnis, die Zusammenhänge zu begreifen, die Logik hinter dem "blinden Zufall" zu erkennen.
Karma: Leben und Bewegung
Wenn wir im vorangegangenen Teil ein noch ziemlich statisches Bild vom Aufbau des Menschen und des Kosmos entwickelt haben, so werden wir in diesem Kapitel erfahren, wie alles zum Leben erwacht, wenn wir den Begriff "Karma" einführen. "Karma" bedeutet im Sanskrit "Tat", "Handeln" oder auch "Wirkung". Unser Tun hat bestimmte Konsequenzen. Es geht dabei nicht um einen ausschließlich psychologischen Mechanismus, sondern, viel weiter greifend, um eine Art Naturgesetz. Unser Tun setzt die gesamte Maschinerie, das gesamte Räderwerk unseres Seins in Bewegung. Unter "Tun" sollten wir uns nun nicht nur konkrete Handlungen vorstellen, wie etwa den Gang zum Bäcker, um Brot zu kaufen, sondern auch unser Sprechen und Denken. Beim Sprechen können wir uns vielleicht noch vorstellen, daß es bestimmte Konsequenzen nach sich ziehen soll. Wir alle wissen, welche Wirkung Worte haben können. Aber unser Denken? Geht auch von diesem ein gewisser Einfluß aus? Und damit meine ich nicht nur die Folgen auf wahrnehmbarer, materieller Ebene, sondern den weiterreichenden Einfluß, welchen unsere unausgesprochenen Gedanken auf Menschen unserer Umgebung oder - vielleicht - auch auf weit entfernte Menschen haben können. Gehören unsere Gedanken dann ebenfalls zu unserem "Tun", zu unserem Karma?
Das Gesetz der Energieerhaltung
In den Naturwissenschaften kennen wir den Energieerhaltungssatz. Wenn wir irgendwo Energie hineingeben, so kommt diese Energie auch wieder heraus. Außerdem bleibt die Menge der Energie in einem System konstant, solange wir keine Energie hinzufügen oder abführen.
Wenn wir zum Beispiel zum Radfahren unsere Muskelkraft einsetzen, so wird ein Teil dieser Energie in die Bewegung des Fahrrades umgesetzt. Ein Teil verbraucht sich als Wärmeenergie durch die Reibung mit der Straße. Die Gesamtmenge der Energie, die wir hineingesteckt haben, ist jedoch dieselbe, wie die Summe der verschiedenen Arten von Energien, die beim Radfahren umgesetzt werden.
Wir können Karma ebenfalls als eine Energie betrachten, die wir durch unser Denken, Sprechen und Tun erzeugen. Die karmische "Energie" geht dabei genauso wenig verloren, wie die soeben beschriebene wissenschaftlich meßbare Energie beim Fahrradfahren. Auch diese Energie bleibt "irgendwo" erhalten. Dabei können wir uns natürlich fragen, was mit unserer karmischen Energie geschieht.
Machen wir wieder einen Abstecher in die Naturwissenschaften. Wir kennen hier das Gesetz von "Ursache und Wirkung": Ein Ball, den wir gegen eine Wand werfen, kommt mit fast derselben Energie beziehungsweise Geschwindigkeit wieder auf uns zurück (abzüglich der Energie, die durch die Reibung umgewandelt wurde). Es gibt Sprichwörter, die hierzu passen, wie zum Beispiel: "Wie man in den Wald hineinruft, so schallt es wieder heraus", oder "Wer austeilt, muß auch einstecken können". Diese Sprichwörter stellen die Übertragung des Naturgesetzes auf die Ebene des Menschlichen dar, und wir finden hier einen kleinen Teil eines großen karmischen Gesetzes widergespiegelt, des Gesetzes der Wechselwirkung.
Wechselwirkung: ein Lebensprinzip
Die lebendige Natur um uns herum ist eigentlich ein großes Beispiel für das Prinzip der Wechselwirkung. Wir können dort unglaublich viel lernen. Alle Teile der Natur (als lebendiges System) formen ein Netzwerk, stehen miteinander in Verbindung und reagieren wechselseitig miteinander. Unser Körper ist zum Beispiel auch ein solches System, in welchem die verschiedensten Wechselwirkungen stattfinden. Desweiteren kennen wir sogenannte "Ökosysteme", in denen sich Tiere, Pflanzen und Klima gegenseitig stark beeinflussen.
Für die Erhaltung des Lebens ist das Prinzip der Wechselwirkung von großer Wichtigkeit. Sie ist sozusagen die Voraussetzung für das Entstehen von Gleichgewicht.

Der Autor
Albert Bodde, geboren 1952 in Groningen, Niederlande, arbeitet nach einem Hochschulstudium für Diplomübersetzer Deutsch/Französisch seit 1988 im Lektorat des Ankh-Hermes Verlages, dem führenden Verlag für Spiritualität in den Niederlanden. Neben seiner beruflichen Tätigkeit hat er mehrere Artikel über Lebensfragen in der niederländischen Zeitschrift Prana veröffentlicht, hält öffentliche Vorträge und hat mehrere Bücher aus dem Deutschen in seine Muttersprache übersetzt, u.a. Novalis (Hymnen an die Nacht) und Marko Pogacnik (Elementarwesen). Wichtige Inspirationsquellen für ihn sind die (klassische) Musik und seine ausgedehnten frühen Morgenspaziergänge in den Wäldern seiner Wohnumgebung.

Silberschnur Verlag, 2000, 138 S.
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